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Zusammenarbeit im Wandel: Digitale Medien ergänzen den Austausch - Stadt startet Laborphase mit iPads im Offenen Ganztag

4. November 2026 um 16:43 Uhr

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GE. Mit dem Start der OGS-iPad-Laborphase Ende September treibt die Stadt Gelsenkirchen die Digitalisierung ihrer Offenen Ganztagsschulen weiter voran. Gleichzeitig setzt sie bei der Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für Kinder im Grundschulalter einen weiteren wichtigen Impuls für die qualitative Weiterentwicklung: „Mit dem Rechtsanspruch entwickeln wir nicht nur die räumlichen und pädagogischen Strukturen weiter, sondern schauen auch gemeinsam auf Entwicklungsprozesse im digitalen Raum. Die OGS-Laborphase verfolgt nun das Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Unterricht und Ganztag durch digitale Lösungen systematisch zu stärken, Kommunikationswege zu verbessern und gemeinsame Arbeitsprozesse zu etablieren. Dadurch sollen Informationen und pädagogische Erfahrungen stärker miteinander verknüpft und die individuellen Bildungs- und Förderprozesse der Schülerinnen und Schüler über den gesamten Tagesverlauf hinweg unterstützt werden. Die Nutzung bereits etablierter digitaler Lernanwendungen im Ganztag kann dazu beitragen, Kontinuität zwischen den Lern- und Förderangeboten am Vormittag und den pädagogischen Angeboten am Nachmittag zu schaffen“, beschreibt Stefanie Jägers, Referatsleitung Bildung, die Zielsetzung des Vorhabens.

Bereits vor einigen Jahren wurden Schülerinnen und Schüler sowie Schulen für den Unterricht mit iPads ausgestattet. Die Stadt Gelsenkirchen war hier bundesweit mit ihrer 1:1 Ausstattung in einer Vorreiterrolle aktiv. Jetzt geht sie aber noch einen Schritt weiter. Zu den Nutzerinnen und Nutzern der aktuell rund 46.000 iPads an den Gelsenkirchener Schulen zählen nun auch die Mitarbeitenden des Offenen Ganztages. Die Beteiligten sind sich einig, es geht hier nicht einfach nur um die Bereitstellung der Infrastruktur. „Wir wollen auch die Zusammenarbeit der multiprofessionellen Teams in der Offenen Ganztagsschule digital stärken. So können wir Arbeitsabläufe besser aufeinander abstimmen und Unterricht und Ganztag noch enger miteinander verzahnen. Die Erfahrungen aus der Laborphase werden gesammelt und gemeinsam mit den beteiligten OGS-Standorten weiterentwickelt“, betont Thomas Sowa, Schul-IT. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dann als Grundlage für die zukünftige Ausgestaltung der Digitalisierung im Offenen Ganztag dienen.

Ausprobieren können dies im ersten Schritt vier ausgewählte Offene Ganztagsschulen: KGS Don-Bosco-Schule/ EGS Martin-Luther-Schule - Ev. Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid; GGS an der Albert-Schweitzer-Straße - Caritasverband für die Stadt Gelsenkirchen e.V.; GGS Liebfrauenschule - Bauverein Falkenjugend e.V.; GGS Lindenschule - AWO-Unterbezirk Gelsenkirchen/Bottrop. Hier kann nun die Nutzung der iPads für die Umsetzung digitaler Arbeitsprozesse während eines Schuljahres erprobt werden. Alle Mitarbeitenden der teilnehmenden OGS-Teams erhalten ihr persönliches iPad und eine Einführung in die Nutzung der Geräte sowie des OGS-Moduls der Schulplattform IServ.

„Mit den iPads bringen wir Digitalisierung genau dorthin, wo sie einen echten Mehrwert schaffen kann: mitten in den OGS-Alltag. Für uns ist die Testphase ein wichtiger Schritt, um Schule und OGS noch stärker miteinander zu verzahnen. Besonders in Verbindung mit IServ sehen wir große Chancen, Kommunikation zu vereinfachen, Informationen schneller verfügbar zu machen und alltägliche Abläufe besser zu organisieren. Gleichzeitig eröffnen die Geräte neue Möglichkeiten für die pädagogische Arbeit mit den Kindern. Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit dem Team der Liebfrauenschule auszuprobieren, was digital besser, einfacher und vielleicht auch ganz neu gedacht werden kann,“ beschreibt Louisa Dunois, OGS-Koordinatorin des Bauvereins Falkenjugend e.V. die Laborphase in Ihrer Einrichtung.

Neben den Mitarbeitenden der teilnehmenden Offenen Ganztagsschulen werden auch die Digitalisierungsbeauftragten der jeweiligen Schulen in den Prozess einbezogen. Gemeinsam erproben sie die digitalen Möglichkeiten und entwickeln Arbeitsstrukturen, die den Austausch zwischen Lehr- und Betreuungskräften erleichtern.

Die Erfahrungen aus der Laborphase bilden die Grundlage für die mögliche Ausweitung auf weitere Standorte.

Foto: Ein Tablet mit IServ-Ganztagsmodul

Quelle: Stadt Gelsenkirchen. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

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