Schulen für Suchtpräventionsarbeit ausgezeichnet - Stadt Gelsenkirchen unterstützt Schulen bei der Suchtvorbeugung
GE. Gestern am Mittwoch, 30. September 2026, wurden in Gelsenkirchen acht Schulen für ihre besondere Arbeit im Bereich Suchtprävention ausgezeichnet. Die Übergabe der Zertifikate und Plaketten fand in der Flora in Gelsenkirchen statt. Björn Rosigkeit, Referatsleiter des Jugendamtes, übergab die Ehrungen persönlich und würdigte die Verdienste der Schulen.
Ausgezeichnet wurden folgende Gelsenkirchener Schulen:
• Antoniusschule, Städtische Förderschule mit den Förderschwerpunkten Lernen sowie emotionale und soziale Entwicklung
• Berufskolleg Am Goldberg
• Berufskolleg Königstraße
• Evangelische Gesamtschule Gelsenkirchen-Bismarck
• Gesamtschule Horst
• Gesamtschule Ückendorf
• Hans-Schwier-Berufskolleg
• Malteserschule, Städtische Förderschule mit den Förderschwerpunkten Lernen sowie emotionale und soziale Entwicklung
Bereits im Februar 2026 startete in Gelsenkirchen das umfassende Projekt zur Suchtprävention an Schulen. Im Rahmen eines ganztägigen Auftakttreffens wurden die beteiligten Lehr- und Fachkräfte zu den Themen „Sucht“ und „rechtliche Grundlagen“ weitergebildet. In weiteren Treffen erarbeiteten die Schulen ihr schuleigenes „Suchtpräventionskonzept“. Parallel konnten sich die Lehrkräfte sowie die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in Methodenschulungen zu verschiedenen Präventionsangeboten rund um die Themen Cannabis, Medien, Alkohol, Nikotin und Glücksspiel weiterbilden.
Dabei entwickelten sie an ihre Schule angepasste Präventionsmethoden, beispielsweise verbindlich stattfindende Präventionsangebote in bestimmten Jahrgangsstufen. Außerdem entstanden konkrete Handlungspläne für verschiedene Situationen: Was ist zu tun, wenn ein Kind auffällig wirkt oder jemand Drogen konsumiert? Und wie ist vorzugehen, wenn Drogen im Umlauf sind oder weitergegeben werden?
Möglich machte dies ein Konzept zur Unterstützung der Gelsenkirchener Schulen bei der Erstellung eines schuleigenen „Suchtpräventionskonzeptes“, das das Team Jugendschutz des Referates Kinder, Jugend und Familien der Stadt Gelsenkirchen gemeinsam mit der Fachstelle für Suchtvorbeugung der Sucht-Jugend-Kommunikation gGmbH ausgearbeitet hatte.
Die heutige Zertifizierung unterstreicht das Engagement der Schulen, Suchtprävention aktiv in den Schulalltag zu integrieren. Durch die Kombination aus Aufklärung, klaren Handlungsanweisungen und regelmäßiger Evaluation wird ein nachhaltiger Beitrag zur Gesundheit und Sicherheit der Schülerinnen und Schüler geleistet.
Das Projekt sieht nach einem Jahr eine Evaluation vor, die in Kooperation mit der Fachstelle für Suchtvorbeugung der Sucht-Jugend-Kommunikation gGmbH durchgeführt wird. Nach zwei Jahren folgt eine Rezertifizierung, verbunden mit einer Aufbauschulung zu aktuellen Trends und neuen rechtlichen Regelungen.
Für Rückfragen steht Leonie Prinz zur Verfügung: Tel. 0209/169-5859, E-Mail: leonie.prinz@gelsenkirchen.de.
Quelle: Stadt Gelsenkirchen. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗