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Oberbürgermeisterin Andrea Henze weiht neue Wache am Marienhospital Gelsenkirchen ein - Rettungswache bietet Platz für zwei Rettungswagen (RTW) sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF)

11. September 2026 um 16:41 Uhr

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GE. „Kurze Wege und schnelle Einsatzzeiten, das sind wichtige Elemente, wenn es um das Leben und die Gesundheit von Menschen geht. Ich freue mich daher besonders, dass wir mit der neuen Rettungswache einen Standort gefunden haben, der für den Süden der Stadt genau das bietet“, so Oberbürgermeisterin Andrea Henze anlässlich der Einweihung der neuen Wache.

Die Geschäftsführung der KERN Katholische Einrichtungen Ruhrgebiet Nord GmbH als Bauherr sowie Vertreter der Marienhospital Gelsenkirchen GmbH haben heute am Vormittag gemeinsam mit der Oberbürgermeisterin die offizielle Übergabe vollzogen.

Die Stadt Gelsenkirchen nutzt die für den Rettungsdienst geschaffenen Räume und Hallen als Mieterin. Die beiden Rettungswagen werden durch Einsatzkräfte der Johanniter-Unfall-Hilfe besetzt. Beim Notarzteinsatzfahrzeug arbeiten das Marienhospital und die Feuerwehr Gelsenkirchen eng zusammen: Die Notärztinnen und Notärzte werden durch das Marienhospital gestellt, die Fahrerinnen und Fahrer beziehungsweise das rettungsdienstliche Fachpersonal durch die Feuerwehr Gelsenkirchen.

„Hier am neuen Standort arbeiten Stadt, Marienhospital, Feuerwehr und Johanniter eng zusammen, um die notfallmedizinische Versorgung insbesondere im Gelsenkirchener Süden sicherzustellen und weiter zu verbessern“, so Gelsenkirchens Feuerwehrchef Ansgar Stening, der auch die Kinder der benachbarten Kindergärten St. Lucia und St. Felix als Gäste begrüßen durfte.

Die KERN Katholische Einrichtungen Ruhrgebiet Nord GmbH als Bauherr konnte das Großprojekt nicht nur im Zeitplan, sondern auch deutlich unter dem veranschlagten Budget realisieren. Der Startschuss für das Bauvorhaben fiel am 21. August 2025. Bevor der eigentliche Tiefbau beginnen konnte, musste das Baugrundstück in einer aufwendigen logistischen Aktion von Bestandsmedien – darunter wichtige Kabel, Nahwärme- und Hauptzuleitungen – befreit werden. Dank einer straffen Organisation wurde die geplante Ausführungszeit am Ende sogar um einen vollen Monat verkürzt. Die Fertigstellung erfolge im September 2026. Diese Beschleunigung war dringend notwendig, um den nahtlosen und fristgerechten Start des direkt anschließenden Neubaus der „ArcheNoah“ am Ort der Interimswache zu garantieren.

Mit einer Länge von 18,03 Metern, einer Breite von 19,02 Metern und einer Höhe von 8,93 Metern bietet das Gebäude eine Nettoraumfläche von insgesamt 536,38 Quadratmetern. Die neue Wache verfügt über drei moderne Stellplätze für Rettungswagen. Um den Mitarbeitern des Rettungsdienstes optimale Arbeits- und Erholungsbedingungen zu bieten, wurden im ersten Obergeschoss acht Bereitschaftsdienstzimmer (darunter ein Doppelzimmer), ein Dokumentationsraum sowie ein großzügiger Aufenthaltsraum mit angrenzender Küche, Umkleidebereiche und Sanitäranlagen integriert.

Während die ursprüngliche Kostenberechnung mit rund 5,82 Millionen Euro kalkuliert hatte, werden die Baukosten inklusive Finanzierung voraussichtlich mit 4,9 Millionen Euro abschließen. Davon entfallen 3,65 Millionen Euro auf die reinen Baukosten.

Mit der Fertigstellung der Wache und dem Freiwerden des Wohngebäudes beginnt auf dem Campus des Marienhospital Gelsenkirchen der Bau der neuen Arche Noah.

Quelle: Stadt Gelsenkirchen. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

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