Lehrkräftesprechtag 2026 - Wie kann ein guter Wechsel von der Grund- in die weiterführende Schule gelingen?
GE. Der Wechsel von der Grundschule in die weiterführende Schule gehört zu den wichtigsten Übergängen in der Bildungsbiografie eines Kindes. Damit dieser Schritt gelingt, braucht es nicht nur engagierte Lehrkräfte, sondern auch einen guten Austausch zwischen den Schulen. Genau hierfür schafft der Lehrkräftesprechtag in Gelsenkirchen seit vielen Jahren einen geschützten Rahmen.
216 Lehrkräfte aus Grundschulen und weiterführenden Schulen kamen am vergangenen Mittwoch (30. September) zusammen, um sich in kurzen, persönlichen Gesprächen über die Schülerinnen und Schüler auszutauschen. Auf Grundlage der Einverständniserklärungen der Erziehungsberechtigten konnten dabei wichtige Informationen zu individuellen Stärken, Lernständen, Entwicklungsbedarfen und gelungenen Unterstützungsstrategien weitergegeben werden. Ziel ist es, den Kindern einen möglichst guten Start an ihrer neuen Schule zu ermöglichen und ihre Bildungsbiografie kontinuierlich zu begleiten.
„Ein gelingender Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule braucht Wissen übereinander und den persönlichen Austausch miteinander. Der Lehrkräftesprechtag bringt die Menschen zusammen, die diesen Übergang jeden Tag gestalten – unkompliziert, direkt und auf Augenhöhe“, erläutert Schulamtsdirektorin Petra Bommert.
Der Lehrkräftesprechtag versteht den Übergang als gemeinsame pädagogische Verantwortung der abgebenden und aufnehmenden Schule. Die persönlichen Gespräche ermöglichen es den Lehrkräften der weiterführenden Schulen, die Kinder von Beginn an besser kennenzulernen und an bereits erfolgreiche Förder- und Unterstützungsmaßnahmen anzuknüpfen. Gleichzeitig erhalten die Grundschulen wertvolle Rückmeldungen, die in zukünftige Übergangsberatungen einfließen können.
Ergänzt wurde das Austauschformat durch so genannte „Nebenforen“. Zahlreiche Einrichtungen und Beratungsangebote präsentierten ihre Arbeit und kamen mit den Lehrkräften ins Gespräch. Vertreten waren unter anderem das Mädchenzentrum Gelsenkirchen, die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern, die Verfahrenslotsen, der Sozialdienst Schule sowie weitere Partnerinnen und Partner aus den Bereichen Beratung, Prävention und Jugendhilfe. Die Nebenforen boten Gelegenheit, Unterstützungsangebote kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und bestehende Netzwerke weiter auszubauen.
„Übergänge sind keine Schnittstellen, sondern gemeinsame Verantwortung. Wenn Jugendhilfe und Schule gut vernetzt sind und miteinander im Gespräch bleiben, profitieren vor allem die Kinder und Familien. Genau dafür schafft der Lehrkräftesprechtag Raum“, betont Björn Rosigkeit, Leiter des Referates Kinder, Jugend und Familien.
Der gesamtstädtische Lehrkräftesprechtag wurde von der Abteilung Jugendhilfe - Schule des Referates Kinder, Jugend und Familien gemeinsam mit dem Schulamt für die Stadt Gelsenkirchen organisiert.
Kontakt
Stadt Gelsenkirchen
Referat Kinder, Jugend und Familien
51/7 Jugendhilfe – Schule
Neriman Aksoy
Telefon: 0209 169-4456
www.gelsenkirchen.de/familienzentren-grundschulen
Quelle: Stadt Gelsenkirchen. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗